Universität Bonn
Institut für Informatik IV
Prof. Strelen
übergeordnetes Verzeichnis

Lehrmaterial



Simulationssystem OMNeT++

Simulationssystem Arena

Simulationssystem Simplex

Programmbibliothek VERENA

 


OMNeT++ - Ein Simulator in C++

OMNeT++ (Objective Modular Network Testbed in C++) ist ein auf C++ basierendes Simulationssystem zur diskreten ereignisorientierten Simulation. Es wurde an der Technischen Universität Budapest ursprünglich für Linux entwickelt, läuft aber auf den meisten Unixplattformen und auch unter Windows und ist für die nichtkommerzielle Nutzung frei erhältlich.

Weitere Informationen: OMNeT++ Homepage


Das Simulationssystem Arena

Arena ist ein Simulationspaket für Windows, das die Konstruktion von Simulationsmodellen ohne die Verwendung einer speziellen Modellierungssprache erlaubt. Die Modelle können innerhalb einer graphischen Oberfläche per Drag and Drop konstruiert und bei Ablauf der Simulation animiert dargestellt werden. Umfangreiche Hinweise zu verschiedenen kommerziellen Editionen findet man auf den Arena-Seiten von Rockwell Software.

Die nicht-kommerzielle Version von Arena - die mit dem Buch Simulation with Arena mitgeliefert wird - ist auf den Windows-Rechnern im CIP-Pool des Instituts für Informatik im Neubau installiert.

Im Sommersemester 2001 wurde Arena im Rahmen der Vorlesung Simulation - Methoden für Anwendungen behandelt.
Vorlesungsfolien in PDF: 2 Folien/Seite / 6 Folien/Seite

Im Rahmen des Praktikums Simultaion im WS 2002/3 wurde eine Einführung in Arena (Pdf, ca. 1 MB) erstellt.


Das Simulationssystem Simplex

Simplex wurde am Lehrstuhl für Operations Research und Systemtheorie der Universität Passau entwickelt. Dort findet man aktuelle Informationen und freien Download von SIMPLEX-II und der aktuellen Version von Simplex3.

Simplex3 ist auf den Windows-Rechnern im CIP-Pool des Instituts für Informatik im Neubau installiert.

  • Referenzhandbuch: Das Referenzhandbuch setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen, die auch einzeln geladen werden können.

    Aufbau des Referenzhandbuchs

    • Bedienoberfläche
      SIMPLEX-II bietet eine graphische und alphanumerische Oberfläche, auf deren Bedienung hier im einzelnen eingegangen wird.
    • Menüs und Kommandos
      Die Oberflächen stellen jeweils insgesamt 12 Menüs zur Verfügung, die den kompletten SIMPLEX-II-Kommandosatz strukturieren. Sämtliche Kommandos werden hier ausführlich beschrieben und mit Beispielen illustriert.
    • Modellbeschreibungssprache SIMPLEX-MDL
      Die Modelle werden in SIMPLEX-II mittels der Modellbeschreibungssprache SIMPLEX-MDL beschrieben. Dieser Teil enthält die genaue Sprachdefinition.
    • Präsentationsgraphik
      Die aufgezeichneten Simulationsergebnisse lassen sich in Form von Businessgraphiken darstellen. Die in SIMPLEX-II verfügbaren graphischen und alphanumerischen Darstellungsverfahren werden hier komplett beschrieben.
    • Auswerteverfahren
      Die aufgezeichneten Simulationsergebnisse lassen sich mittels Auswerte- und Analyseverfahren vorverarbeiten. Dieser Teil stellt die angebotenen Methoden und ihre Parameter im einzelnen vor.
    • Experimentbeschreibungssprache SIMPLEX-EDL
      Um den automatisierten Ablauf von Experimenten zur Optimierung, Parametervariation oder Sensitivitätsanalyse zu ermöglichen, dient die Experimentbeschreibungssprache SIMPLEX-EDL, die eine prozedurale Beschreibung eines Experiments erlaubt. Die genaue Sprachdefinition ist Bestandteil dieses Teils des Handbuchs.
    • Benutzereigene Verarbeitung von Simulationsergebnissen
      Reichen die in SIMPLEX-II angebotenen Verfahren zur Darstellung und Weiterverarbeitung der Simulationsergebnisse nicht aus, so können diese Daten mittels einer C-Bibliothek gelesen und in andere Formate konvertiert oder weiterverarbeitet werden.
    • Spezifikationssprache für graphische Modelloberflächen
      Hier wird eine Spezifikationssprache zur Erzeugung von graphischen Bedienoberflächen für parametrisierbare Simulationsmodelle eingeführt, definiert und an Beispielen illustriert.
    • Kommunikationsbibliothek
      Die Kommunikationsbibliothek erlaubt das Übermitteln von SIMPLEX-II-Kommandofolgen aus einem anderen Bedienprozess heraus, also etwa die Steuerung der Experimente durch externe Programme.
    • Arbeiten mit dem Simplex-Graphik-Treiber


VERENA - Eine Programmbibliothek zum Rechnen mit Wahrscheinlichkeitsverteilungen

Die Modula-2-Programmbibliothek VERENA (Verteilungsrechensystem zur numerischen Analyse) ist im Rahmen einer Diplomarbeit in der Arbeitsgruppe von Prof. Strelen entstanden und später mehrfach erweitert worden. Sie stellt zahlreiche Datentypen und Operationen auf Objekten dieser Typen für Zufallsvariablen bzw. deren Verteilungen zur Verfügung.

Handbuch zu VERENA:  [Postscript | Postscript gzipped]


20.06.01 - wolfv@informatik.uni-bonn.de