Universität Bonn |
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Institut für Informatik IVBetriebssysteme und Stochastische ModellierungSeminarZufallszahlenWintersemester 2002Prof. Dr. Christoph StrelenDipl.-Inform. Werner Sandmann Kay Michael Masslow Beschreibung | Modus | Voraussetzungen |Termine | Literatur BeschreibungZufallszahlen spielen in zahlreichen Anwendungen eine wichtige Rolle, so z.B. in Computerspielen, Computersimulationen, bei Verschlüsselungsverfahren, als Eingabedaten in Algorithmentests oder auch bei computergenerierten Bildern und Musikstücken. Doch kann eine Zahl zufällig sein? Ist z.B. 42 eine zufällige Zahl? Man umgeht diese philosophische Fragestellung häufig, indem man vielmehr von Zufallszahlenfolgen spricht. Wie erzeugt man Folgen von Zufallszahlen, wie erzeugt man sie insbesondere mit einem Computer, der doch deterministisch arbeitet? Man verwendet hier häufig den Begriff Pseudozufallszahl. Welche Eigenschaften muß eine Folge von Zahlen erfüllen, damit sie "zufällig aussieht"? Hängen diese Anforderungen auch mit dem Anwendungsgebiet zusammen? Wie entscheidet man, ob eine gegebene Zahlenfolge diese Anforderungen erfüllt? Wie implementiert man Methoden zur Erzeugung von Zufallszahlen? Wie gut sind die in Standardbibliotheken für Programmiersprachen verfügbaren Zufallszahlengeneratoren? Im Seminar sollen einige der genannten Fragen zumindest teilweise beantwortet werden.
ModusJeder Teilnehmer hält zu einem Thema einen Vortrag (ca. eine Stunde mit anschließender Diskussion) und fertigt eine schriftliche Ausarbeitung an.Ausarbeitung und Entwurf für die Gliederung des Vortrags müssen bis spätestens vier Wochen vor dem Vortrag abgegeben und ggf. bis spätestens zwei Wochen vor dem Vortrag überarbeitet werden. Voraussetzungen:Je nach Vortragsthema (eher theoretisch oder eher praktisch) unterschiedlich. Es können z.T. Grundkenntnisse in Algebra bzw. elementarer Zahlentheorie, in Stochastik oder von Programmiersprachen hilfreich sein, können aber auch im erforderlichen Umfang im Laufe der Vortragsvorbereitung erworben werden.
TermineZeit und Ort: Dienstags von 15.15 Uhr bis 17.00 Uhr, Raum N 102 (ab 15.10.2002).Vorbesprechung: 19.07.2002, 14.00 Uhr, Raum N 105. max. Teilnehmerzahl: 12. Bereich: A,B.
LiteraturEin Klassiker (nicht nur) zur Problematik der Erzeugung von Zufallszahlen ist
16.10.02 - sandmann@cs.uni-bonn.de |
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